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Köln: Sanierung der Severinsbrücke oder Neubau?
© pixabay / Symbolbild
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Köln: Sanierung der Severinsbrücke oder Neubau?

Der Kölner Stadtrat berät in Kürze über die Zukunft der maroden Severinsbrücke und soll Gelder für neue Gutachten freigeben. Da das Bauwerk aus dem Jahr 1959 starke Schäden aufweist, steht neben einer Sanierung auch ein kompletter Neubau im Raum.

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Severinsbrücke marode: Sanierung oder Abriss

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Der Kölner Stadtrat wird sich im Dezember mit dem Zustand der Severinsbrücke befassen müssen. Die Ratsmitglieder sollen finanzielle Mittel freigeben, um verschiedene Gutachter mit der Planung der anstehenden Gesamtinstandsetzung zu beauftragen. Das Bauwerk aus dem Jahr 1959 weist laut Stadtverwaltung altersbedingte Schäden auf, die sowohl die Brücke über den Rhein als auch die Rampen betreffen. Es ist derzeit noch unklar, ob das denkmalgeschützte Bauwerk dauerhaft erhalten werden kann oder durch einen Neubau ersetzt werden muss. Erste Analysen zeigen bereits, dass zumindest die Rampen auf beiden Rheinseiten definitiv neu gebaut werden müssen. Die endgültige Entscheidung über das weitere Vorgehen hängt nun von den Ergebnissen umfangreicher Untersuchungen ab.

Um den genauen Zustand der Brücke zu ermitteln, wurden bereits im April spezielle Sensoren am Bauwerk installiert. Diese messen über einen Zeitraum von einem Jahr, wie die Brücke auf die tägliche Belastung durch den Verkehr reagiert. Zusätzlich werden Daten zum Baugrund und den damals verwendeten Baumaterialien erhoben, um eine fundierte Entscheidungsgrundlage zu schaffen. Erst nach Abschluss dieser Messungen kann die Verwaltung beurteilen, ob eine Sanierung technisch und wirtschaftlich sinnvoll ist. Die Severinsbrücke gilt als eine der zentralen Verkehrsader für die gesamte Region. Sie war aber nie für die Massen an Verkehr ausgelegt, die sie heute tragen muss.

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